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Neulich im Hotel

Rauchen hat viele Nachteile und ist in Deutschland mittlerweile zu einem Problem geworden. Wer in Kneipen in gemütlicher Runde beim Bier eine qualmen will, der muss die warme Gaststube verlassen und gegen einen Platz auf der Straße eintauschen, was besonders im Winter bei Eiseskälte und Schneegestöber nicht besonders toll ist, es sei denn, man entscheidet sich für einen heißen Glühwein.
In Niedersachsen ist die Zigarette in Kombination mit einem alkoholischen Getränk noch schlimmer, denn man darf in der Kneipe nicht rauchen und auf der Straße nicht trinken…
Was bleibt, ist ein Platz am offenen Fenster, am besten auf dem Fensterbrett, wo man nach drinnen trinken und nach draußen rauchen kann. Wer keinen Stress mehr haben will, der sollte auf die E-Zigarette umsteigen, denn die sind in (fast) jeder Kneipe erlaubt und sogar im Hotel gerne gesehen.

Draußen rauchenIch bin, das muss ich zugeben, ein Raucher aus Leidenschaft, auch wenn man das eigentlich nur noch hinter vorgehaltener Hand zugeben darf. Da ich aber auch gerne verreise, habe ich ein dauerhaftes Problem, denn in Hotels gehören Raucher zu einer aussterbenden Rasse, denn sie werden nicht so gerne gesehen und Aschenbecher wurden aus allen Zimmern verbannt.
Was bleibt einem passionierten Raucher, als sich an das zu erinnern, was man noch aus der Schulzeit kennt – das qualmen auf dem Klo, sprich im Bad. Immer ein wenig hastig, immer mit schlechtem Gewissen und immer einer großen Portion Raumspray oder Deo nach dem Nikotingenuss und der vagen Hoffnung, dass das Zimmermädchen vielleicht verschnupft ist und nicht riechen kann, wenn das Bad zugequalmt wird.
Leider konnte das Zimmermädchen im letzten Hotel sehr gut riechen und ich fand auf dem Tisch einen Zettel, auf dem ich verschämt lesen konnte „Wir freuen uns, wenn Sie in unserem Hotel nicht rauchen“. Ich beschloss auf den Balkon zu gehen und mir im Schlafanzug und mit vor Kälte klappernden Zähnen, den kalten Nordseewind um die Ohren blasen zu lassen, während ich verbissen eine Zigarette rauchte.

Am nächsten Morgen im Frühstücksraum traf ich auf ein Ehepaar, das am Nebentisch saß und sich mit großer Lässigkeit nach dem üppigen Frühstücksbüfett eine E-Zigarette dampfte. Keiner im Raum störte sich an den beiden E-Rauchern, die genussvoll vor sich hin dampften und dabei entspannt eine Tasse Kaffee tranken, während ich meinen Kaffee im Eiltempo schlürfte, mir dabei die Zunge verbrannte, um nur ja schnell wieder nach draußen in die Kälte zu kommen, um dort ein Rauchopfer darzubringen. Irgendwie war ich immer im Stress und das Paar am Nebentisch jeden Morgen erholt und rundum im Ferienglück. Ich denke, ich werde mir für den nächsten Urlaub auch eine E-Zigarette zulegen und dann ganz cool, überall wo ich gerne möchte, vergnügt vor mich hin dampfen.

Bildquelle: Matthias Balzer / pixelio.de

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