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Archive for the ‘Wissen’ Category

Rauchen und sparen

Mittwoch, April 11th, 2012

Wer raucht, der lebt nicht gerade gesund und muss für dieses ungesunde Leben auch noch sehr tief in die Tasche greifen. Der Staat dreht fleißig an der Preisschraube und erhöht die Steuern auf Zigaretten in regelmäßigen Abständen und alle, die rauchen, zahlen, wenn auch zähneknirschend, die hohen Preise. Wenn man sich aber mal die Mühe macht und nachrechnet, dann wird man sehr schnell feststellen, dass man ein kleines Vermögen ausgibt, und das Jahr für Jahr.
Alle, die auf E-Zigaretten umsteigen, die müssen nicht so tief in die Tasche greifen, leben gesünder und lassen andere Menschen nicht auch noch an ihrem ungesunden Hobby teilhaben.

Hand aufs Herz – welcher Raucher hat am Silvesterabend nicht schon einmal geschworen, im neuen Jahr endlich mit dem Rauchen aufzuhören. Kaum ist das neue Jahr da, schon sind die guten Vorsätze dahin und es wird munter weitergeraucht. Viele Raucher schimpfen, wenn die Preise für den Glimmstängel mal wieder erhöht werden, und schwören hoch und heilig, dass sie die nächste Erhöhung nicht mehr mitmachen. Sie kaufen aber dann doch wieder eine Schachtel und schimpfen und schwören und so weiter. Eine Schachtel Zigaretten kostet im Automaten und auch im Geschäft rund fünf Euro. Wer also jeden Tag eine Schachtel verqualmt, der gibt in der Woche 35,- Euro aus. Der Monat hat im Schnitt vier Wochen und das sind dann 140,- Euro. Aufs Jahr hochgerechnet gibt ein Raucher satte 1.820,- Euro für eine ungesunde Sache aus. Für das Geld kann man eine tolle Reise machen, mehrmals shoppen gehen, noch öfter lecker essen oder sich ein neues Wohnzimmer leisten. Wer E-Zigaretten raucht, der spart Geld, denn diese Art des Rauchens ist nicht teuer. Im Schnitt ist elektronisches Rauchen 70% günstiger im Vergleich zur Tabakzigarette.

Alle, die mit dem E-Zigarettenrauchen beginnen, müssen zunächst in ein sogenanntes Starterset investieren. Dieses Set kostet im Schnitt 100,- Euro (je nach Anbieter unterschiedlich), also nicht einmal so viel wie einen Montag jeden Tag eine Schachtel Tabakzigaretten. In diesem Set sind eine E-Zigarette (Batterie und Verdampfer), mehrere Depots und ein Ladegerät enthalten. Der Akku reicht für ca. 300 Züge. An einer normalen Zigarette zieht man rund zehn Mal und damit entspricht der Akku also 30 Tabakzigaretten. Für starke Raucher gibt es auch stärkere Modelle (z.B. die eGo-T), das meist etwas mehr kostet.
Man kann den preislichen Vergleich zwischen den elektronischen Zigaretten und den Tabakzigaretten beliebig oft durchrechnen, aber am Ende wird immer das gleiche Ergebnis rauskommen, dass nämlich die E-Zigaretten immer günstiger sind.

Das ist aber noch nicht alles, denn wer dampft, der schadet seinem Körper nicht und er belästigt auch nicht seine Mitmenschen. Es gibt also viele Gründe umsteigen, Geld zu sparen und trotzdem in den Genuss einer Zigaretten zu kommen.

Die Wahrheit über die Explodierte E-Zigarette

Montag, Februar 27th, 2012

Vor einer Woche war es überall groß in den Schlagzeilen. Der 57 Jährige Dampfer Tom Holloway aus Florida (USA) wurde bei der Explosion einer elektronischen Zigarette teils schwer Verletzt. Die Schlagzeilen lauteten “E-Zigarette zerfetzt Raucher den Mund” (Focus.de) oder “Gefährlicher Nikotinkonsum: E-Zigarette explodiert im Mund” (stern.de) oder “Zähne weg!: E-Zigarette explodiert im Gesicht: Mann verstümmelt” (express.de).

Der Text ist meist ähnlich bis gleich (copy&paste Journalismus) und auch das Bild ist immer das gleiche, eine handelsübliche Slim-E-Zigarette (wie rechts zu sehen ist).
Herrn Holloway ist wirklich eine elektronische Zigarette am (nicht im) Mund explodiert. Das wollen wir hier weder herunterspielen noch abstreiten. Doch müssen wir die Berichterstattung der allgemeinen Presse wieder einmal um die ganze Wahrheit erweitern. Denn schon wieder sehen die Presseberichte wie Propaganda aus. Und dank unserem Philgood wissen wir um die ganze Wahrheit (übrigens auch jederzeit im Internet nachzulesen). Das Video von Philgood habe ich ganz unten auch eingefügt, damit Sie es sich selbst auch anschauen können.

Wenn man die meisten Presseportale besucht, dann wird einem erst einmal ein Bild mit einer elektronischen Zigarette präsentiert. Eine normale und Handelsübliche Slim-E-Zigarette. Somit wird dem Leser des Artikels suggeriert das es sich bei dem explodierten Modell um genau solch eine E-Zigarette handelt. Das stimmt jedoch nicht. Denn Mr. Holloway benutzte ein ganz anderes Modell. Nämlich einen sogenannten Tube Mod. Eine Art Eigenbau bei dem er wichtige Sicherheitsaspekte (die bei jeder Handelsüblichen Version Standard sind) nicht beachtet und die später zum Unglück führten.

Philgood erklärt in seinem Video sehr gut wie es zum Unfall kam (auch durch Dokumentation des Unfalls in einem Forum).
Im groben sind bei dem Selbstbau falsche Batterien verwendet wurden und es gab keine Entgasungsvorrichtungen.
Die Batterien waren überlastet und es kam zu einer Entgasung. Dabei treten große Mengen an Gas in sehr kurzer Zeit aus. Bei Handelsüblichen elektronischen Zigaretten kommt dies seltener vor als ein 6er im Lotto. Dennoch haben die Hersteller Vorrichtungen eingebaut, die in einem solchen Fall das Gerät vor einer Explosion schützen. Zum Beispiel Löcher, durch die das Gas entweichen kann oder gar Sollbruchstellen die einen Teil des Gerätes wegbrechen lassen, wenn der Druck im inneren zu groß wird, so das dass Gas auf diese Weise entweichen kann.

Bei dem Selbstbau von Mr. Holloway war dies nicht der Fall. Der Behälter war praktisch Luftdicht verschlossen und das Gas konnte nicht entweichen. Der Druck in Inneren stieg solange an bis das Gerät schließlich explodierte.

So ist die Story korrekt! Wenn Sie in einem Geschäft oder Online Shop eine elektronische Zigarette kaufen, dann brauchen Sie keine Angst vor einer Explosion haben, denn die Handelsüblichen Geräte sind alle mit Schutzmechanismen ausgestattet die dies verhindern.
Wenn man viel Pech hat, dann kann der Akku wirklich defekt sein und ausgasen. Dabei passiert jedoch nicht viel mehr als das es kräftig zischt und evtl. (je nach Modell) ein Teil der E-Zigarette wegfliegt, damit das Gas schnell entweichen kann. Dann ist die E-Zigarette zwar hinüber und man braucht eine neue, aber Explodieren tut nichts.

Also noch einmal in aller Klarheit: Eine Handelsübliche E-Zigarette kann nicht explorieren.

Hier noch das Video von Philgood. Ist ein wenig länger, aber sehr Hilf- und Lehrreich.

Die Wahrheit über Nitrosamine in der elektronischen Zigarette

Freitag, Januar 27th, 2012

Hallo.

In der letzten Zeit wird, von Seiten der Ministerien und Politiker, stark gegen die elektronische Zigarette vorgegangen und gewarnt. Es wird viel gesagt und vor den kuriosesten Dingen gewarnt. Leider handelt es sich bei den meisten Veröffentlichungen um halbe Berichterstattung und Fakten werden so gedreht wie es gerade beliebt.

Eine Aussage, der immer wieder in den Pressetexten seinen Platz findet, ist das in elektronischen Zigaretten (bzw. den Liquids) krebserzeugende Nitrosamine gefunden wurden.

Nitrosamine ist ein Sammelbegriff für verschiedene Krebserregende Stoffe. Dabei gibt es keine bestimmte Grenze, ab wann Nitrosamine schädlich oder unschädlich sind. Es gibt lediglich Grenzwerte. Zum Beispiel gelten 0,5 ng pro Liter Bier als Unbedenklich. Bei Babyflaschensaugern sind 50ng pro Kilogramm noch Unbedenklich.

Geprüft und gefunden hat dies die amerikanische Arzneimittelzulassungsbehörde FDA schon im Jahr 2009. Die FDA beschlagnahmte E-Zigaretten Liquids, da sie der Meinung war das die Liquids unter das Arzneimittelgesetz fallen.

Der Bericht besagt (auf Seite 4) das in 5 von 18 untersuchten Liquids Tabakspezifische Nitrosamine (TSNA) gefunden wurden. Auf dieses Ergebnis berufen sich auch die heutigen Berichterstattungen in Deutschland.

Dies entspricht natürlich der Wahrheit… doch die Wahrheit geht noch weiter… nur nicht in den Berichten in den deutschen Medien. Dort fehlt alles weitere, was die Sache relativiert und grundsätzlich klar stellen würde.

Denn zu den gefunden Nitrosaminen steht die Anmerkung “Es wurden Nitrosamine unterhalb der Bestimmungs-/Quantifizierungsgrenze gefunden.“. Das heißt auf gut Deutsch: Sie konnten nicht bestimmen in wie viele Nitrosamine in den Liquids enthalten waren, da die Menge zu gering war. (lt. Wikipedia)

Diesen Umstand kritisierten die Wissenschaftler damals in den USA. Das Liquid (bzw. die E-Zigarette) sollte unter das Arzneimittelgesetz gestellt werden obwohl nicht genau bestimmt werden konnte wie viele Nitrosamine im Liquid enthalten waren, da die Bestimmungsgrenze nicht erreicht wurde.

Der Youtuber RurusVaping (siehe unten), von dem diese Informationen stammen, hat sich noch eingehender mit der Materie beschäftigt und herausgefunden das die Bestimmungsgrenze für das Prüfverfahren zwischen 0,027 und 0,049ng liegt. Die Quantifizierungsgrenze bei 0,2ng.

Das heißt die FDA-Untersuchung hat zwischen 0,027 und 0,2ng Nitrosamine pro Milliliter gefunden.

Machen wir ein kleines Rechenbeispiel. Nehmen wir einmal den schlechtesten Fall. Nehmen wir an in 1ml Liquid wären 0,2ng Nitrosamine (darüber wäre es ja klar feststellbar gewesen, das ist also der schlechteste Wert der praktisch möglich ist). Und jetzt vergleichen wir das mal.

Produkt Menge Nitrosamingehalt in ng
E-Liquid 1ml 0,2
Nikotinkaugummi 1 Stück 2,0
Tabakzigarette 1 Stück 4500
Bier 1 Liter 0,5

Das bringt schon helles Licht ins Dunkel. Eine (1) Tabakzigarette enthält 22.500 mal so viele Nitrosamine wie 1ml E-Liquid!! Wie viel Liquid müsste ein Dampfer jetzt rauchen damit er auf diese Dosis kommt? Genau 22,5 Liter E-Liquid muss der Dampfer paffen um auf den Nitrosamingehalt 1(!) Tabakzigarette zu kommen.

Ein wenig weiter gerechnet. Durchschnittlich verbraucht ein Dampfer 1-3ml Liquid am Tag. Gehen wir von 3ml aus (wieder den schlechtesten Fall) dann braucht ein Dampfer 20 Jahre um die 22,5 Liter zu aufzubrauchen. Dann hätte er in 20 Jahren die Nitrosaminmenge einer (1) Tabakzigarette aufgenommen. 20 Jahre gegen 5 Minuten.

Ich habe die Infos aus dem YouTube Video von Rursus, der sich damit auseinandergesetzt hat. Die Quellennachweise finden sich beim Video im Beschreibungstext. Er gibt auch noch ein paar mehr Informationen, die ich jetzt hier nicht weiter aufgreifen möchte. Aber schaut euch das Video unten einfach mal selbst an.

Interessant ist aber noch die Bemerkung das grundsätzlich alle dem Organismus zugeführten Stoffe Schaden anrichten können. Es kommt nur auf die Menge an. Ab einem Bestimmten Grenzwert ist alles Schädlich und sogar tödlich. Selbst Wasser, Vitamine, etc..

Es gibt für alles eine Grenz ab wann ein Stoff im Menschlichen Organismus schädlich ist.

Das Beispiel aus dem Film: Ein Glas Vodka auf Ex sollte normalerweise kein Problem darstellen. Eine Flasche Vodka (bei mir sicher schon eine 0,3 Liter Flasche) hingegen ist absolut schädlich und kann sogar Lebensbedrohlich sein (je nach Größe der Flasche und Kondition des Trinkers).

Und hier noch das Originalvideo (Ton ist ein wenig leise):

Was ist das Liquid bzw. E-Liquid?

Freitag, Juli 15th, 2011

Anders als bei normalen Zigaretten funktioniert die elektronische Zigarette nicht durch verbrennen von Tabak, sondern durch verdampfen von einer Flüssigkeit. Diese besteht normalerweise aus Wasser, flüssigem Nikotin und einem Aromastoff.

Durch den Verdampfer wird die Flüssigkeit verdampft, wenn der Raucher an der Zigarette zieht. So hat der Raucher weiterhin das Gefühl eine echte Zigarette zu rauchen. Nur das es sich nicht mehr um gifte Gase handelt, die beim Verglühen des Tabaks entstehen, sondern um einfachen Wasserdampf in dem Nikotin enthalten ist.

Die Flüssigkeit die dabei verdampft wird heißt Liquid oder E-Liquid. Liquid ist einfach das englische Wort für Flüssigkeit und wurde hier einfach nicht übersetzt, wie so oft in der letzten Zeit. E-Liquid ist die Abkürzung für „electronic liquid“.

Beim Kauf der Nachfüllflüssigkeit sind eigentlich 3 Grundsätzliche Dinge zu beachten.

  1. Die Kompatibilität. Es sollte das passende Liquid für ihr Model der elektronischen Zigarette sein. Es gibt hier durchaus Unterschiede was die Konsistenz der Flüssigkeit anbelangt. Um keinen Schaden ihrer E-Zigarette zu verursachen sollten Sie immer auf das E-Liquid ihres Herstellers zurückgreifen.
  2. Der Nikotingehalt. Wie auch bei normalen Zigaretten gibt es die elektronische Zigarette in verschiedenen Stärken. Wobei dies natürlich nicht von der Zigarette selbst anhängt, sondern vom Liquid. So gibt es Liquids mit verschiedenen Nikotinstärken. Achten Sie daher beim Kauf des Liquids immer auf den Nikotingehalt.
  3. Das Aroma. Damit die elektronische Zigarette nach etwas schmeckt, sind den Liquids Aromastoffe beigemischt. Achten Sie darauf welches Aroma Sie kaufen. Bei den E-Zigaretten gibt es die Exotischsten Geschmacksrichtung. Experimentieren Sie ruhig ein wenig. Vielleicht finden Sie eine ganz neue Vorliebe beim Zigarettengeschmack.

Legal auch in Nichtraucherzonen rauchen. Wie es geht lesen Sie hier.

Mittwoch, Juli 13th, 2011

Seitdem das Nichtraucherschutzgesetz in kraft getreten ist, wurden uns Rauchern einige Laster auferlegt und besonders wurden wir von vielen geliebten Raucherstätten vertrieben. Jetzt dürfen wir uns nicht mehr gemütlich eine Kippe anstecken, wo wir gerade stehen.

Keine „Verdauungs-„Zigarette nach dem Essen im Restaurant (vielleicht auch zu Hause nicht mehr?) anstecken. Das Bier in der Kneipe muss jetzt auch ohne die Zigarette getrunken werden und dabei ist gerade hier der Platz wo am meisten geraucht wird. Auf dem Bahnhof kann man noch glück haben wenn man eine, gelb eingegrenzte, Raucherzone findet. Sonst muss man ohne Zigarette auf den Zug warten. Im Zug muss man die Raucherzone erst gar nicht mehr suchen, es gibt keine.
Und so ist die Liste lang, wo wir unserer Freiheit beraubt wurden. Nur die Strasse und die eigenen 4 Wände sind uns (noch) geblieben. Wer weiß ob das so bleibt.

Doch es gibt eine kleine gute Nachricht. Wer sich dazu entschließt auf die elektronische Zigarette umzusteigen, der kann in Nichtraucherbereichen wieder ganz offiziell Rauchen… pardon, Dampfen. Denn da bei einer elektronischen Zigarette kein stinkender Qualm mehr entsteht und somit keine Mitmenschen mehr belästigt werden, sind diese auch in Nichtraucherbereichen gestattet.
Mit der E-Zigarette kann man also wieder ganz gemütlich sein Bier in der Kneipe trinken, die Verdauungszigarette dampfen, eine Dampfen wenn man auf den Zug wartet oder die Zugfahrt zu lang wird, oder oder oder.

Doch akzeptiert es bitte auch wenn es dennoch nicht gewünscht sein sollte.
Ein Freund von mir wurde gebeten im Flugzeug keine E-Zigarette zu rauchen, da diese den normalen doch sehr ähnlich sehen und andere Passagiere die elektrische mit einer echten verwechseln könnten und sich ihrerseits dann eine echte Anstecken könnten.

 

Wird Europa das E-Zigaretten Wunderland?

Samstag, Mai 21st, 2011

Raucher haben es weltweit bis auf wenige Ausnahmen schwer ihrem Laster zu frönen, denn die Gesetze und Auflagen werden immer rigider und der Raum zum Rauchen immer kleiner. Aber in vielen Ländern wird auch das Rauchen von elektronischen Zigaretten zu einem Abenteuer, denn nicht in allen Ländern sind die Kippen mit der Discobeleuchtung auch erlaubt.

Wer als Raucher eine Europareise machen will, der ist gut beraten die E-Zigaretten einzupacken, denn Rauchen ist so gut wie nirgendwo mehr erlaubt. In Irland und in Spanien darf man in Gaststätten oder in Kneipen (also da wo es am meisten Spaß macht) nicht mehr rauchen. Wer auf der Straße raucht und die Kippe auf dem Gehweg austritt der bekommt, wenn er erwischt wird, ein saftiges Bußgeld. Das ist allerdings harmlos, wenn man bedenkt, dass dafür in Singapur die Prügelstrafe droht. :-o In den USA werden Raucher mehr und mehr stigmatisiert und die Zahl der mit roter Farbe markierten „Smokers Points“ auf den Gehwegen wird immer weiter reduziert.

In Deutschland ist man sich, wie in so vielen anderen Dingen auch, in den einzelnen Bundesländern immer noch nicht einig geworden, wie weit der Nichtraucherschutz gehen soll. Dafür kann man in der Bundesrepublik aber wenigstens E-Zigaretten kaufen und das ist noch längst nicht in allen anderen Ländern in Europa der Fall.

Wenn man nach Österreich oder in die Schweiz fahren will, dann hat man als Raucher von E-Zigaretten ein großes Problem, denn in beiden Ländern sind die elektronischen Zigaretten verboten. Das Argument: E-Zigaretten haben ein Nikotindepot und das gilt als Arzneimittel. Wenn überhaupt, dann kann man in Österreich und auch in der Schweiz E-Zigaretten nur in der Apotheke kaufen, genauso wie Nikotinpflaster und Nikotinkaugummi. E-Zigaretten gelten dort als Mittel zur Rauchentwöhnung und die findet nun einmal in der Apotheke statt.